Interview mit Mops dem Tausendsassa

Mops in Astano 1976

Datum: 13. März 2025
Ort: Wohlen AG
Interviewer: Hängscht Thomas Geissmann
Interviewpartner: Mops Andrea Duschén

Mops gewinnt ehemalige Pfadis als Gönner für das neue Pfadiheim

Mops (bei Menschen ohne Bezug zur Pfadi besser bekannt als Andrea Duschén) ist eine bekannte Grösse in Wohlen. Als Unternehmer ist er kürzer getreten und hat seinen Betrieb für Wohnbedarf inzwischen seinem Sohn Rondat (Marco Duschén) übergeben. Seine politische Laufbahn endete vor acht Jahren mit dem Amt des Einwohnerrats-Präsidenten. Wer aber glaubt, dass Mops jetzt ein stilles Rentnerdasein fristet, hat sich getäuscht. Zwar ist er jetzt öfter in seinem geliebten Maiensäss im Tessin anzutreffen. Viele ehrenamtliche Posten halten ihn aber auf Trab. Beim Verein «Lernen im Freiamt» ist er Präsident, im Altersheim Bifang im Vorstand und bei «Tischlein deck dich» hilft er tatkräftig als Mitglied mit. Und seit neuestem führt er die Gönner für das neue Pfadiheim an.

Hängscht:
Du wurdest angefragt, dich als Präsident der Gönner für das neue Pfadiheim zu engagieren und hast trotz deinen vielen anderen Verpflichtungen spontan zugesagt. Weshalb?

Mops:
Ich habe in der Pfadi so eine tolle Zeit erlebt und persönlich sehr profitiert. Da ist es mehr als recht, dass ich etwas zurückgebe. Wenn ich sehe, wieviele altgediente Pfadis sich für das neue Pfadiheim einsetzen, möchte auch ich einen Beitrag leisten.

Hängscht:
Es ist erstaunlich, wie die Pfadi die Leute zu packen scheint. Was macht aber diese Faszination aus?

Mops:
Pfadi ist eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Die Jugendlichen erleben zusammen Abenteuer und lernen schon sehr früh, Verantwortung zu tragen. Das gemeinsam Erlebte verbindet und es entstehen Freundschaften, die oft ein Leben lang halten. Da ich persönlich gerne Zeit in der Natur verbringe, habe ich mich auf die wöchentlichen Ausflüge in den Wald immer speziell gefreut.

Hängscht:
Gibt es besondere Erlebnisse aus deiner Pfadi-Zeit, die dir in Erinnerung bleiben?

Mops:
Da fällt mir meine Taufe ein. Die Leiter haben sich bei meiner Taufe ganz besondere Mühe gegeben, den Trank so ungeniessbar wie möglich zu machen. Ein weiteres Highlight war natürlich das internationale Pfadi-Lager «Woodstock» in Irland. Die Carreise war legendär!

Hängscht:
Hast du dir persönliche Ziele gesetzt als Präsident der Gönner für das neue Pfadiheim?

Mops:
Das Hauptziel ist natürlich unspektakulär: Einen möglichst grossen finanziellen Beitrag für das neue Pfadiheim zu leisten. Ich war schon dabei, also wir vor zehn Jahren erste Gespräche über ein neues Pfadiheim führten. Allen war klar, dass ein neuer Bau bitter nötig ist. Nun ist es soweit und wir müssen das Pfadiheim jetzt unbedingt realisieren können. Gleichzeitig möchte ich gerne alte Pfadi-Freunde wieder treffen. Dazu planen wir Aktivitäten wie die Verabschiedung der beiden Pfadiheime am 17. Mai und sicherlich auch die Grundsteinlegung nach den Sommerferien. Wir suchen laufend aktuelle Adressen von alten Pfadi-Kollegen. Wer noch keine Post von uns erhalten hat, kann sich gerne bei mir melden.

Hela Tschierv 1979

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