
Datum: 10. Februar 2025
Ort: Wohlen AG, Archtektur Büro Stutz Kohli Architekten.
Interviewerin: Soleil Romana Kammer
Interviewpartnerin: Melina Jeker ist Lernende Zeichnerin EFZ Fachrichtung Architektur bei Stutz Kohli Architekten. Sie ist 18 Jahre alt und im dritten Lehrjahr.
Soleil:
Melina, erzähle uns kurz, was du mit dem neuen Pfadiheim zu tun hast.
Melina:
Seit meinem ersten Lehrjahr vor drei Jahren bin ich für das Zeichnen der Pläne des neuen Pfadiheims zuständig – eine besondere Verantwortung.
Soleil:
Das klingt sehr spannend. Kannst du die Reise durch dieses Projekt in vier Worten zusammenfassen?
Melina:
NEUGIER
HERAUSFORDERUNG
VERTRAUEN
STOLZ
Soleil:
NEUGIER
Melina:
Es ist etwas Besonderes, dass ich als Lernende ein Projekt von A bis Z umsetzen darf. Das hat meine Neugier geweckt. Man bekommt Einblick in alle Bereiche. Am Anfang haben wir eine Machbarkeitsstudie durchgeführt. Dabei wurden die Rahmenbedingungen festgelegt und ermittelt, wie man das Grundstück und die räumlichen Vorgaben bestmöglich nutzen kann. Die Pläne mussten immer wieder angepasst werden – das ist mein Job.
Soleil:
HERAUSFORDERUNG
Melina:
Bei einem Projekt wie diesem lernt man enorm viel Neues. Besonders spannend fand ich, dass ich das Gelernte aus der Schule direkt anwenden konnte. Ein herausforderndes Detail waren definitiv die Fensterläden – hier musste alles millimetergenau abgestimmt werden.
Soleil:
VERTRAUEN
Melina:
Ich finde es toll, in einer Firma zu arbeiten, die mir so viel Vertrauen entgegenbringt. Natürlich wurde meine Arbeit von den Verantwortlichen kontrolliert, aber ich durfte sehr selbstständig arbeiten. Besonders meine CAD-Fähigkeiten habe ich verbessert. Zudem bin ich diejenige, die jedes kleinste Detail des Projekts kennt – das ist ein besonderes Gefühl.
Soleil:
STOLZ
Melina:
Natürlich bin ich stolz! Ich kenne einige Pfadis mit welchen ich mich über das neue Heim austausche. Besonders freue ich mich darauf, wenn der Bau endlich beginnt. Ich werde auch in die Bauleitung involviert sein – das wird spannend und ist komplettes Neuland für mich. Am meisten freue ich mich darauf, meiner Familie und meinen Freunden das fertige Heim zu zeigen.
Soleil:
Zum Abschluss noch eine Frage: Wie viele Stunden hast du bisher in das Projekt Pfadiheim investiert?
Melina:
Bis jetzt habe ich 588 Stunden am Pfadiheim gearbeitet. Dazu kommen noch die 634 Stunden der Architekt:innen Christa, Gabi und Benno.
Soleil:
WOW! Das sind beeindruckende Zahlen! Vielen Dank dir und deinem Team für euren grossen Einsatz, eure Power und eure Begeisterung für unser neues Pfadiheim. Ich finde es wundervoll, dass ein Teil dieses Projekts von der Jugend für die Jugend umgesetzt wurde!

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